Über mich

Mein voller Name lautet Boyd‘s Bullriding Gandalf Piet... aber meine Freunde sagen Piet!

Geboren bin ich in Aalen. Bilder von meinem niederländischen Vater, meiner Mutter und meinen Geschwistern findet ihr auf der Seite meiner Züchterin Sabine Boyd


Seit Juni 2017 wohne ich mit meiner Familie - dazu gehören Uwe und Sabine, Chefkater Amigo und Fräulein Smilla (unsere Katzendame) in Uevekoven. Wir sind viel unterwegs mit Rad oder zum Wandern. Mir ist es ziemlich schnurz - Hauptsache raus und los! Besonders gern tobe ich am Meer mit meinen Kollegen oder mit meinen Leuten. Es gibt immer etwas zu tun! Dabei kann ich auch richtig gut chillen. Das mache ich vorzugsweise in der Sonne oder auf dem Ofen (wenn der alte Kater unseren Platz nicht schon belegt)
Seit neuestem bin ich mit Sabine unterwegs in sozialen Einrichtungen. Wir haben soeben unsere Prüfung als Therapiebegleithunde-Team absolviert und Sabine meint, wir müssen nun ganz viel üben und ich soll möglichst viel kennenlernen, damit ich weiterhin so cool bleibe ;)

Und hier gibt es mal ein paar Infos über meine Rasse - die Kelpies sind ja in Deutschland (noch) nicht soweit verbreitet. Sabine hat noch ein bisschen ergänzt, was mich speziell betrifft. 

Viel Spaß beim Lesen!

(Quelle: vdh-Rasselexikon, Martin Rütter) 

 

Der Australian Kelpie ist ein wertvoller, beweglicher, aktiver Hund, dank straffer Muskulatur in Verbindung mit sehr geschmeidigen Gliedmaßen unermüdlich bei der Arbeit. Keineswegs darf es ihm an Substanz mangeln. 

 

Der Australian Kelpie ist wachsam, aber kein ausgesprochener Schutzhund. Bekommt er die nötige Beschäftigung, ist er ein guter, temperamentvoller Familienhund, der allerdings konsequente Erziehung benötigt. Er ist sehr menschen- und kinderbezogen. Im Allgemeinen ist der Australian Kelpie sehr verträglich mit anderen Hunden und sucht keinen Streit. Wenn es jedoch mal erforderlich ist, kann der Kelpie sich gut durchsetzen. 

 

Der Australian Kelpie ist äußerst aufmerksam, voller Eifer und sehr intelligent. Er ist von sanfter und folgsamer Natur. Seine Energie ist nahezu unerschöpflich. Er ist temperamentvoll, aber auch sehr fein und empathisch in der Kommunikation. 

 

In der tiergestützten Arbeit zeigt Piet eine ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit für die Befindlichkeit seines Gegenübers und es gelingt ihm gut, sich darauf einzustellen und adäquat zu reagieren. Körperliche Nähe zum Menschen, insbesondere zu Kindern mag er sehr gern und eignet sich daher gut als „Kuscheltier“, sofern beide Kuschelpartner sich einig sind. Andernfalls zieht er sich freundlich zurück. 

Sein Autonomiestreben und sein gesundes Selbstvertrauen machen ihn auch zu einem ernstzunehmenden Teampartner, insbesondere in der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen (Anm. Sabine). 

 

Der Australian Kelpie ist sehr treu und ergeben. Er bringt eine instinktive Begabung für die Arbeit an Schafen mit, gleich ob im freien Gelände oder innerhalb eines Geheges. 

Der Kelpie arbeitet weitestgehend selbständig und ist auch nicht zimperlich, wenn ein Schaf mal etwas widerspenstiger ist. Kelpies gehören zu den wenigen Rassen, die bei der Arbeit auch über den Rücken der Schafe laufen. Mittlerweile muss man allerdings einschränken, dass die Veranlagung für das Treiben und Hüten von Vieh heute eher auf die Variante des „Working Kelpie“ zutrifft. 

 

Mit bemerkenswerter Ausdauer und Konsequenz verfolgt Piet seine Aufgabe. Unermüdlich verbellt er, umringt und bringt letztendlich das Schaf auf den von ihm vorgegebenen Weg ohne ihm auch nur ein Haar zu krümmen. Ein vorbildliches Verhalten, das im Alltag schonmal zur Herausforderung werden kann, z.B. wenn das Wurf-Spielzeug im Feld verlorengegangen ist und es hoher Überzeugungskunst bedarf, den Kelpie zum Weitergehen zu bringen. (Anm. Sabine) 

 

Job ist eben Job!

 

 

 

Geschichte: 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts importierte man kurzhaarige schottische Collies ins Land, aus denen Schaffarmer gezielt Hunde für ihre Arbeit züchteten. Die Hündin „Kelpie“ gewann 1872 das erste australische Sheep Dog Trial. Ihre daraufhin sehr beliebten Welpen nannte man ebenfalls Kelpie und so war schließlich der Name einer neuen Rasse geboren.

Zu Beginn wurden vermutlich weitere Hütehundrassen eingekreuzt, auch wird vermutet, dass zu Beginn auch Dingos mit Collies gekreuzt wurden
(Quelle: Origins of the Australian Kelpie, Bill Robertso, 2015)

 

Kelpies werden 43 bis 51 cm groß und bis zu 20 kg schwer. Sie haben Stehohren und kurzes Fell mit und ohne Unterwolle. Erlaubt sind in der Zucht alle Farben, die geschichtlich gesehen in der Entwicklung vorkamen: schwarz, rot, schokoladenbraun, rauchblau und falbfarben mit oder ohne Loh.