Piet the Kelpie - dein Coach auf vier Pfoten


Als ausgebildeter Therapiebegleithund unterstütze ich dich dabei, all die Fähigkeiten zu lernen und zu trainieren, die für unser Zusammenleben wichtig sind. Je nachdem wie alt du bist, sind das ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Wenn du noch sehr jung bist und vielleicht in den Kindergarten oder die Spielgruppe gehst, motiviere ich dich z.B. mehr und deutlicher zu sprechen. Ich kann dir helfen, deine Grenzen zu setzen und die der anderen zu respektieren. Oder ich unterstütze dich dabei, dass du besser abwarten und Regeln akzeptieren kannst.

Vielleicht gehörst du auch zu den eher leisen Kindern und möchtest von deinen Freunden besser gehört und gesehen werden? Dann bin ich dein Freund und Verstärker an deiner Seite und mache dich mutig.

Deine Eltern können mich zusammen mit meiner Teampartnerin Sabine buchen. Dann kommen wir zu dir und deiner Familie. Wir lernen uns kennen und überlegen gemeinsam, wie wir dich und deine Familie unterstützen können. Oder du besuchst uns im Atelier in Wegberg-Uevekoven...

Als Therapiebegleithund unterwegs in Kita, Schule & Co. - einfach, unkompliziert und gut vorbereitet:
Regelmäßig sind wir auch in sozialen Einrichtungen unterwegs ... Kitas, Wohngruppen, Schulen usw. Vielleicht gibt es in deiner Einrichtung noch weitere "Bewohner*Innen", die sich über unseren Besuch freuen würden. Dann ruft uns einfach an und wir schauen mal auf einen Hundekeks vorbei. So können wir herausfinden, ob wir zusammen passen und was anstellen wollen ;)

Für eine fröhliche - und natürlich kostenfreie - Kennenlern-Stunde in deiner Einrichtung finden wir immer Zeit! Und es ist ganz einfach für deine Einrichtung, weil wir alles für euch vorbereiten - sozusagen schnauzengerecht ;)
Wir kümmern uns um die Elterninfos, Einverständniserklärungen, Abfrage von Allergien, Info-Mappe (u.a. rechtliche und hygienische Grundlagen)  etc. etc. - alles parat! So muss z.B. dein Kita-Team lediglich unsere "Zettel" verteilen und wieder einsammeln. Erfahrungsgemäß freuen sich dann alle auf unseren Besuch und wir haben viel Spaß miteinander!

Wenn wir uns dann sympathisch sind und uns wiedersehen möchten, setzen wir uns zusammen und überlegen gemeinsam, was dich und deine Leute weiterbringt und wie wir euch dabei unterstützen können. Um sicher zu stellen, dass unsere Zusammenarbeit auch Früchte trägt, legen wir vorher Ziele und Zeitplan fest. Regelmäßig überprüfen wird dann, wie weit wir unser Ziel erreicht haben oder ob wir an unserer Arbeit vielleicht noch etwas feilen müssen. Übrigens: Kluge Leute haben festgestellt, dass mein Einsatz erst nach etwa einem halben Jahr zu den gewünschten Veränderungen beitragen kann. So lange dauert es durchschnittlich, bis wir uns kennen gelernt haben und einander vertrauen können. Doch gilt dies eben durchschnittlich und Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

Soviel zu unseren Rahmenbedingungen. Aber was heisst eigentlich "Therapiebegleithund"? Die Dachorganisation ESAAT erklärt das so:

Ein „Therapiebegleittier-Team“ (TTT) kommt zum Einsatz bei pädagogischen, psychologischen, rehabilitativen und sozialintegrativen Angeboten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene wie Ältere mit kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten. Ein Therapietier-Team arbeitet im spezifischen Berufsfeld des menschlichen Teammitglieds oder unter fachkompetenter Einbindung. Die fachkompetente Einbindung erfolgt je nach Einsatzfeld z.B. durch Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Psychologen, (Sozial-) Pädagogen, Mediziner oder Fachkräften für tiergestützte Therapie.

Fazit: Nicht ich als Hund therapiere jemanden, vielmehr begleite und unterstütze ich meine Teampartnerin in ihrer Arbeit als ausgebildete Therapeutin und Pädagogin. Wir sind gemeinsam als Team ausgebildet worden und jeder tut, was er am besten kann.


Ich unterstütze dich darin, all die Dinge zu lernen und zu trainieren, die wichtig sind um dich mit dir selbst und deiner Umwelt wohlzufühlen. Das gelingt mir u.a. so gut, weil ich dir als Mensch ähnlich bin und doch viele andere Bedürfnisse habe, auf die du bitte Rücksicht nehmen musst. Was manchmal gar nicht so einfach ist - nicht wahr?

Also - was können wir tun, damit wir tolle Freunde finden und möglichst wenig Ärger mit unserem Rudel haben?


Piet`s Blog


Soziale Kompetenzen? Alles Übungssache ;))

Auf meiner Runde heute morgen traf ich Arthos - ein vierbeiniger Kollege aus der Nachbarschaft. Arthos ist ein bisschen älter als ich und wohl auch genauso stark (vielleicht sogar ein bisschen stärker??) Eigentlich würde ich gern so richtig gern mal mit ihm durch unseren Wald toben und jagen! 
Doch ...
...wir sind uns noch nicht sicher, wer von uns der Chef ist. Vor ein paar Wochen hat es dann mal heftig gerauft und letztendlich - ja ok - habe ich mich ergeben und auf den Rücken gelegt. Ehrlich: das war nicht leicht für mich. Arthos hat meine Ergebenheit gleich akzeptiert und mich losgelassen. 

Wir standen noch einen Augenblick wie eingefroren nebeneinander und trollten uns dann. Puuh - geschafft! Und irgendwie fühlte sich das richtig gut an - auch wenn ich nicht "gewonnen"  habe. Andererseits habe ich sogar ganz viel gewonnen: Das war mutig von mir, mich auf den Rücken zu legen und Arthos das Feld zu überlassen. Das zeigt doch wahre Größe... ;)

Wir Hunde sind wie Ihr Menschen soziale Wesen. Wir können nicht ohne andere Lebewesen leben und brauchen sie, damit es uns gut geht. Wir lernen voneinander.  Auch das Toben und Beute jagen machen gemeinsam viel mehr Spaß.

Arthos ist ein Kollege, der wie ich schon viel gelernt hat. Wir verstehen uns, wenn wir miteinander hündisch sprechen. Zum Beispiel wenn er die Nase so komisch kraus zieht,  weiß ich gleich, dass ich nun besser den Rückzug antrete. Dann ducke ich mich schnell und mache mich klein. So weiß Arthos, dass ich verstanden habe und kann wieder locker werden.

Wenn wir uns begegnen, üben wir das, bis wir beide sicher sind, dass es keine Missverständnisse mehr zwischen uns gibt.
Und dann, ja dann endlich können wir gemeinsam losjagen und Spaß haben.

Das, was Arthos und ich gerade miteinander trainieren, sind die "Sozialen Kompetenzen". Es sind Fähigkeiten - die wir als soziale Wesen brauchen, um miteinander klar zu kommen.
Und das Tolle daran ist: Wir können sie unser ganzes Leben lang immer wieder verbessern und sogar neue dazu lernen.

Halt die Ohren steif - Dein Piet!

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